Kategorie-Archiv: REFERIERENDE

Hübner, Susanne

Susanne Hübner ist Initiatorin des Projekts „Der Einbruch des Anderen“ und verantwortlich für Konzeption und Durchführung des Symposiums „Wie Gewalt heute denken?

Kontakt: Telefon: 01525 5362834, E-Mail: info@dereinbruchdesanderen.de

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Vanier, Alain

Alain Vanier ist Professor an der Université Paris Diderot und Direktor des Centre de recherches psychanalyse, médecine et société (CRPMS). Seine Forschungsfelder umfassen Fragen zur Wissenschaftsgeschichte von Psychoanalyse, Medizin und Psychiatrie, der Behandlung von Psychosen bei Kindern und Erwachsenen, sowie zur Metapsychologie. Er ist Herausgeber und Verfasser zahlreicher Publikationen, u. a. einer Einführung in die Psychoanalyse (Armand Colin, 2010) Prof. Vanier praktiziert als Psychoanalytiker in Paris und ist Vorstandsmitglied von Espace Analytique. Mehr Information: http://www.crpms.shc.univ-paris-diderot.fr/spip.php?article109

Pouilloux, Sylvie

Sylvie Pouilloux arbeitet als Psychoanalytikerin in eigner Praxis in Paris, sowie in der Fortbildung und Supervision für Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter.
Ihre Schwerpunkthemen sind Kreativität, Geistige Frühreife und die Verbindung von Psychoanalyse und Soziologie. Sylvie Pouilloux ist Mitglied bei Espace Analytique.

Lucci, Antonio

Dr. Antonio Lucci ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin. Im SoSe 2016 hat er die Professur für „Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Ästhetik“ am selben Institut vertreten. Davor war er als Post-Doc Forscher am Excellence Cluster Topoi und als Dozent für Medienästhetik an der NABA (Mailand) tätig.
Er studierte Philosophie und Geschichte an der Universität Rom (La Sapienza) und promovierte in Triest im Bereich der Philosophie mit einer Arbeit über das Konzept von „Anthropotechnik“ in Peter Sloterdijk, die bei Aracne 2014 veröffentlicht wurde.
Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Konzepte von „Rückkopplung“ und „Kulturtechnik“ in der Kulturgeschichte, die Philosophie der Technik, die Verbindungen zwischen Oikonomia und Askese, die Geschichte der italienischen Philosophie und der Kulturwissenschaften. Zurzeit habilitiert er zum Thema „Askese als Subjektivierungsstrategie“ am Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin. Er ist Herausgeber diverser philosophischer und internationaler Zeitschriften wie LoSguardo und Azimuth. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. die Monographien Il limite delle sfere. Saggio su Peter Sloterdijk (2011) Lacan, oggi, (2014) und Umano Post Umano (2016). Er hat zahlreiche Aufsätze auf Italienisch und Deutsch publiziert, darunter: “Asketische Motive in Pier Paolo Pasolinis Filmen“ (2015), “Jenseits des Austausches. Die Unterbrechung der Austauschordnung als logische Strategie bei Giorgio Agamben“ (2014) und „Oikos und Zoé. Biopolitik, Zoökonomie, Askese“ (2014).

Hamad, Nazir

Nazir Hamad, Dr. phil. für klinische Psychologie, arbeitet in freier Praxis als Psychoanalytiker in Paris. Er war ausserdem Direktor einer medizinisch-psychologisch-pädagogischen Ambulanz. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Psychoanalytiker mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Adoption und der Arbeit mit Pflegefamilien sind zahlreiche Publikationen hervorgegangen. Für „L’enfant adoptif et ses familles“ (Denoël 2001) hat er 2002 den Prix France-Liban erhalten, mit dem Werke von besonderem literarischem Wert von Schriftstellern libanesischer Provinienz in französischer Sprache ausgezeichnet werden. In deutscher Sprache ist eine Übersetzung von  „Les enjeux d’une psychanalyse avec un enfant“ (Érès 2015) in Arbeit, die bei Turia und Kant erscheinen wird. Dr. Hamad ist ausserdem Verfasser der Roman-Trilogie „Parolen du Levant“.

Hamad, Annemarie

Annemarie Hamad, Dr. phil, arbeitet seit 1985 als Psychoanalytikerin für Kinder und Erwachsene in eigener Praxis in Paris. Vormals war sie in verschiedenen Institutionen und Funktionen eingebunden, darunter die Leitung einer Ambulanz für Kinder von 0-20 Jahren, und Empfangs- sowie Ausbildungstätigkeit in der Maison Verte. Dr. Hamad supervidiert Therapeuten, Logopäden und Lehrer in Gruppen und Einzelgesprächen und ist engagiert in zahlreichen psychoanalytischen Seminaren, Arbeitsgruppen und Zeitschriften im deutsch- und französischsprachigen Raum. 2015 hat sie die klinische Gruppe zur „Praxis der Lacanschen Psychoanalyse in Französisch und Deutsch“ mitbegründet. Aufsätze sind von ihr auf deutsch u. a.  in den Zeitschriften RISS und den Arbeitsheften für Kinderanalyse erschienen. Annemarie Hamad hat ausserdem massgeblich zum Erscheinen einer Broschüre über „Empfang und Begleitung des Kleinkindes, Elternschaft und Soziales Band“ beigetragen, die seit 2014 in 5 verschiedenen Spachen übersetzt worden ist.

Brüggen, Wilhelm

Dr. med. Wilhelm Brüggen arbeitet als Psychoanalytiker in freier Praxis in Berlin. Er ist Lehranalytiker am Berliner Instituts für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP), das er von 2009 bis 2015 geleitet hat. Dr. Brüggen hat am BIPP das Forum Psychoanalytischer Wissenschaften mitbegründet, aus dem Publikationen über die Frage nach dem Wandel seelischer Strukturen, der Institution sowie dem Mythos hervorgegangen sind. An der Humboldt-Universität zu Berlin ist W. Brüggen Dozent im Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften, für dessen Konzeptionierung er mitverantwortlich ist.

Anderson, Inga

Inga Anderson ist Kulturwissenschaftlerin am Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin. Sie studierte Kulturpädagogik an der Hochschule Niederrhein und Kulturwissenschaft an der Universiteit van Amsterdam. In ihrer Promotion »Bilder guter Trauer« beschäftigte sie sich mit neuen Sichtbarkeiten der Trauer in der Psychologie, Philosophie und Fotografie. Als Promotionsstudentin wurde Inga durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert und war an das DFG-Graduiertenkolleg Lebensformen & Lebenswissen assoziiert. Inga Anderson koordiniert den weiterbildenden Masterstudiengang „Psychoanalytische Kulturwissenschaft“, der in Kooperation zwischen dem Institut für Kulturwissenschaft und dem Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse e.V. angeboten wird. Neben ihrer wissenschaftlichen Forschungsarbeit kooperiert Inga Anderson seit 2012 mit dem Theater/Performance/Label müller***** und arbeitetet als Referentin in der außerschulischen Jugendbildungsarbeit.

Michels, André

Dr. med. André Michels, arbeitet als Psychoanalytiker und Psychiater in Luxemburg und Paris. Er ist Mitglied von Espace analytique, Mitbegründer des Psychoanalytischen Kollegs, sowie einer Arbeitsgruppe zur Praxis der Lacanschen Psychoanalyse zwischen Paris, Zürich und Berlin. Er gibt zusammen mit Kollegen die Reihe Klinik der Psychoanalyse bei TURIA + KANT, Wien heraus. Von ihm selbst sind zahlreiche Publikationen zu klinischen und kulturtheoretischen Themen u. a. in der Zeitschrift RISS erschienen. Als Referent und Supervisor ist André Michels über den deutsch- und französischsprachigen Raum hinaus regelmässig in Bulgarien und New York tätig.

Schwaiger, Bernhard

Dr. phil. Bernhard Schwaiger hat von 1990 bis 1995 Klinische Psychologie und Psychopathologie in Nantes – Frankreich studiert. Er war tätig bei der Antenne Toxicomanie in der Untersuchungs- und Strafhaft in Nantes (Sitzungen mit drogenabhängigen Inhaftierten). Seit 1996 arbeitet er im Jugendstrafvollzug Neustrelitz. Seine eigene Analyse hat Dr. Schwaiger in Berlin gemacht, wo er seit 2010 eine eigene Praxis führt. Seine Promotion erfolgte 2008 am Sozialpsychologischen Institut der Universität Hannover über „Das Begehren des Gesetzes – Zur Psychoanalyse jugendlicher Straftäter“, erschienen im Transcript Verlag Bielefeld. Bernhard Schwaiger ist Gründungsmitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin.

Gehrlach, Andreas

Dr. phil. Andreas Gehrlach ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin. Er hat am DFG-Projekt „Kulturgeschichte des Diebstahls: Ein Gründungsmythos“ mitgewirkt. Seine Dissertation über „Diebe. Die heimliche Aneignung als Ursprungserzählung in Literatur, Philosophie und Mythos.“ ist 2016 im Fink Verlag erschienen. A. Gehrlach wirkt am BIPP am Forum Psychoanalytischer Wissenschaften mit. Er betreut den Studiengang Psychoanalytische Kulturwissenschaften an der HU mit, wo er zusammen mit Inga Schaub die psychoanalytische Ringvorlesung „Flucht und Verdrängung“ organisiert.

Cackett, Robin

Robin Cackett, M.A., arbeitet als Übersetzer, Dokumentarfilmer und Psychoanalytiker in freier Praxis in Berlin. Aus einem einjährigen Aufenthalt in Papua Neuguinea sind vier ethnographische Kurzfilme über die Lebensverhältnisse in einem Bergdorf in den Finisterre Mountains hervorgegangen. Als Co-Autor des Dokumentarfilms „Die Freiheit des Erzählens“ (D/CH 2006) über Gad Beck, der als jüdischer Homosexueller und Widerstandskämpfer den Nationalsozialismus überlebte, beschäftigte R. Cackett sich mit Fragen der Erinnerung und Verarbeitung von traumatischer Geschichte und ihrer medialen Inszenierung. Seit 1985 übersetzt er kultur- und geisteswissenschaftliche Texte für verschiedene deutschsprachige Verlage. Zur Zeit arbeitet er an einem multiperspektivschen Projekt über die Begegnung zwischen deutschen Kolonisatoren und Yabim-Bevölkerung in der Morobe Province, Papua Neuguinea.