Lucci, Antonio

Dr. Antonio Lucci ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin. Im SoSe 2016 hat er die Professur für „Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Ästhetik“ am selben Institut vertreten. Davor war er als Post-Doc Forscher am Excellence Cluster Topoi und als Dozent für Medienästhetik an der NABA (Mailand) tätig.
Er studierte Philosophie und Geschichte an der Universität Rom (La Sapienza) und promovierte in Triest im Bereich der Philosophie mit einer Arbeit über das Konzept von „Anthropotechnik“ in Peter Sloterdijk, die bei Aracne 2014 veröffentlicht wurde.
Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Konzepte von „Rückkopplung“ und „Kulturtechnik“ in der Kulturgeschichte, die Philosophie der Technik, die Verbindungen zwischen Oikonomia und Askese, die Geschichte der italienischen Philosophie und der Kulturwissenschaften. Zurzeit habilitiert er zum Thema „Askese als Subjektivierungsstrategie“ am Institut für Kulturwissenschaft der HU Berlin. Er ist Herausgeber diverser philosophischer und internationaler Zeitschriften wie LoSguardo und Azimuth. Zu seinen Veröffentlichungen zählen u.a. die Monographien Il limite delle sfere. Saggio su Peter Sloterdijk (2011) Lacan, oggi, (2014) und Umano Post Umano (2016). Er hat zahlreiche Aufsätze auf Italienisch und Deutsch publiziert, darunter: “Asketische Motive in Pier Paolo Pasolinis Filmen“ (2015), “Jenseits des Austausches. Die Unterbrechung der Austauschordnung als logische Strategie bei Giorgio Agamben“ (2014) und „Oikos und Zoé. Biopolitik, Zoökonomie, Askese“ (2014).

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