ZUM PROJEKT

Das Konzept zum Projekt „Der Einbruch des Anderen“ entstand unter dem Eindruck der Attentate in Paris 2015. Die Erschütterungen haben seither nicht abgebrochen. Inzwischen wurde auch Berlin getroffen. Die Bedrohung ist allgegenwärtig.

Der offensive Einbruch der brutalen Gewalt in europäische Städte polarisiert die öffentlichen Debatten in Fragen um Integration oder Abschiebung der Asyl- und Schutzsuchenden, die ihrerseits meist weit schlimmeren Szenarien zu entfliehen suchen. Doch die Gewalt wird sich weder mit Migranten abschieben noch mit Waffen exportieren lassen.

Das Symposium „Der Einbruch des Anderen -Wie Gewalt heute Denken?“ sucht sich Fragen nach der konstitutiven Bedeutung der Gewalt im Sozialen und in ihrem Verhältnis zum A/anderen zu stellen. Wie lässt sich Gewalt heute in ihren manifesten und latenten Formen denken? Im Erbe welcher Gewalt-Praktiken stehen wir? Was kommt da auf uns zu(rück)?

Verschiedene Positionen aus Psychoanalyse und Kulturwissenschaft kommen in diesem deutsch-/französischem Symposium zu Wort. [→PROGRAMM]

Das Symposium findet statt am Institut für Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, in Kooperation mit dem Berliner Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse (BIPP) e.V., dem Centre de recherches psychanalyse, médecine et société (CRPMS) an der Université Paris Diderot und dem Psychoanalytischem Kolleg und wird durch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG) Verein der Freunde, der Ehemaligen und Förderer e.V. unterstützt..

Die Veranstaltung wird von der Psychotherapeutenkammer Berlin mit insg. 11 Punkten zertifiziert.

Für die Planung, bitten wir um frühzeitige Anmeldung.[→ ANMELDUNG]

Ansprechpartner: Susanne Hübner, info@derEinbruchdesAnderen.de